übER UNS | WEINKELLEREI | WEINBERGE | PRODUKTE | UMWELT | AUSZEICHNUNGEN | KOMMUNIKATION| KONTAKT


 

Die Sensibilität, die Mezzacorona der Umwelt entgegen bringt, ist tief verwurzelt. In den frühen 80er Jahren war Mezzacorona treibende Kraft für das „Protokoll für qualitative Weinproduktion im Trentino“, das auf die Regulierung der Anbaumethoden, neuer Weinberganlagen, die Pflege des landschaftlichen Grüns und Eingriffe für ein vertretbares Agrarwesen abzielt. Heute regelt dieses Protokoll 90 Prozent des Trentiner Weinbaus.

Eine Technikkommission kontrolliert die Einhaltung der Protokoll-Regelungen und testet jede neue Methode und jedes Produkt vor dem Einsatz im Feld.
Sobald ein besseres oder sichereres System zur Verfügung steht, beteiligen sich die Kellereien an den zusätzlichen Kosten, die dieses verursacht.

Ernsthaft angestrebte hohe Qualität kann nur durch gute Ausbildung und Zusammenarbeit mit den Landwirten erreicht werden. Damit letzterer ein guter Hüter der Umwelt wird, braucht er die Sicherheit einer fairen und langfristig stabilen Entlohnung. Eine Gruppe von Vineyard Managern steht dem Produzenten in Entscheidungsfragen zur Seite und hält ihn in technischen Angelegenheiten auf dem Laufenden. Die Ausbildung führte zu der Erkenntnis, dass der Landwirt selbst der erste ist, dem eine gesunde Umwelt und saubere Technik zugute kommt.

Um die Benutzung von Chemikalien zu minimieren, wurden alternative Techniken eingeführt, wie beispielsweise der korrekte Einsatz von Kupfer oder Schwefel (beide sind auch in der biologischen Landwirtschaft zugelassen), von nützlichen Insekten (z.B. Marienkäfer) und von Duftstoffen, die das Geschlechtsverhalten von Schädlingen durcheinander bringen und so deren Vermehrung verringern.

Die achtsame Pflege der Pflanzen ermöglicht eine optimale Luftzufuhr und den natürlichen Schutz der Traube. Modernste Bewässerungssysteme maximieren die Effektivität der Quellen und bringen das Wasser dorthin, wo es tatsächlich benötigt wird.

Die Produktionsregeln und die Entlohnung durch die Kellerei für die gelieferte Ware legen die maximale Produktion und die Qualitäts- und Hygienestandards für die Traube fest. Die Begrasung der Weinberge schützt den Boden vor Erosion, durch das Heu kann auf übermäßiges Düngen verzichtet werden. Während der Weinlese pflücken und selektieren die Landwirte die Trauben für die Kellerei händisch.

Die Gesamtheit dieser Techniken trägt zum natürlichen Gleichgewicht der Pflanze bei und beugt Krankheiten vor. Allerdings führt diese Art der Handhabung zu höheren Personalkosten: die Bewirtschaftung kostet dreimal so viel wie die gängige industrielle. Da jedoch bei Pflanzenschutzmitteln gespart werden kann, gleichen sich diese Spesen wieder aus.

70 Prozent der Kellereifläche befinden sich unter der Erde, was den Einsatz von Klimaanlagen für die konstante Raumtemperatur erheblich reduziert. Sämtliches Abwasser wird durch eine biologische Wasseraufbereitungsanlage (aktiver Schlamm) geschleust, bevor es in die Flüsse fließt.

90 Prozent der Energie, die Mezzacorona benötigt, kommt aus der Wasserkraft. Auch achtet die Kellerei auf sparsamen Umgang mit Verpackungsmaterial und praktiziert getrennte Müllsammlung. Alle Abfälle werden sortiert und verwertet.
Mezzacorona hat sich mit allen Mitteln und zusammen mit den Landwirten auf den Schutz der Umwelt eingelassen.